Gesundheitswesen

Kinder-Sonnencremes: Eine positive Übberraschung im Öko-Test

May 28, 2026

Eltern können aufatmen: Eine aktuelle Untersuchung von „Öko-Test“ hat ergeben, dass die meisten Kinder-Sonnencremes, die auf dem Markt erhältlich sind, nun frei von bedenklichen Weichmachern und schädlichen UV-Filtern sind. Diese Nachricht kommt nach vorherigen Berichten, die bei vielen Müttern und Vätern für große Besorgnis sorgten. Die Resultate der neuesten Tests zeigen eine deutliche Verbesserung in der Zusammensetzung der Produkte, was das Vertrauen der Verbraucher stärken dürfte und den Schutz der empfindlichen Kinderhaut vor der Sonne gewährleistet.

Entwarnung für Eltern: Neue Ergebnisse zu Kinder-Sonnencremes

Am 28. Mai 2026 brachte das renommierte Magazin „Öko-Test“ eine erfreuliche Nachricht für alle Eltern: Nach einer umfassenden Prüfung von 22 verschiedenen Kinder-Sonnencremes wurde festgestellt, dass die Produkte nun weitgehend frei von gesundheitlich bedenklichen Inhaltsstoffen sind. Diese positive Entwicklung folgt auf vorherige alarmierende Berichte, die in den letzten Jahren für Verunsicherung gesorgt hatten. Insbesondere der Nachweis von MnHexP, einem Abbauprodukt des in Kosmetika verbotenen Weichmachers DnHexP, in Urinproben von Kindern und Erwachsenen Anfang 2024 hatte Fragen über die Sicherheit von Sonnencremes aufgeworfen.

Die Ursache für die damalige Verunreinigung wurde im UV-Filter DHHB (Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoat) vermutet, bei dessen Herstellung es zu unerwünschten Nebenprodukten kommen kann. Ein Test im Mai 2025 hatte noch in sieben von 25 untersuchten Produkten für Kinder bedenkliche Mengen dieses Weichmachers gefunden. Doch die Hersteller haben offensichtlich reagiert und ihre Formulierungen angepasst. Im aktuellen „Öko-Test“ wurde DnHexP nur noch in Spuren in einem einzigen Produkt entdeckt – Mengen, die weit unter den ab Januar 2027 gültigen Grenzwerten liegen und vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) als unbedenklich eingestuft werden.

Bemerkenswert ist, dass 13 der getesteten Kinder-Sonnencremes die Bestnote „sehr gut“ erhielten. Auch die Produkte mit dem UV-Filter DHHB erwiesen sich als frei von den schädlichen Weichmachern. Selbst jene Cremes, die nicht die höchste Bewertung erreichten, schnitten mindestens „befriedigend“ ab und boten weiterhin einen zuverlässigen UV-Schutz, auch wenn ein Produkt den angegebenen Lichtschutzfaktor von 50+ knapp verfehlte. Für preissensible Verbraucher empfiehlt „Öko-Test“ beispielsweise die Lacura Sun Kids Sonnenmilch 50+ von Aldi Süd, die Lavozon Kids Sonnenmilch 50 von Müller Drogeriemarkt und die Sundance Kids Sonnenmilch 50 von Dm als „sehr gute“ und günstige Optionen.

Die jüngsten Ergebnisse des Öko-Tests sind ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie öffentlicher Druck und Verbraucherbewusstsein zu einer positiven Veränderung in der Produktentwicklung führen können. Es zeigt sich, dass kontinuierliche Überprüfung und transparente Kommunikation seitens der Verbraucherschutzorganisationen unerlässlich sind. Für Eltern bedeutet dies eine große Entlastung, da sie nun mit mehr Vertrauen Produkte für den Schutz ihrer Kinder auswählen können. Dieser Erfolg unterstreicht die Wichtigkeit, kritisch zu bleiben und gleichzeitig die Bereitschaft der Industrie zur Verbesserung zu honorieren.

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