Verkehr

Oster-Reiseverkehr: Stauprognose und Routentipps für Deutschland, Österreich und die Schweiz

Apr 09, 2026

Wer an den Osterfeiertagen mit dem Auto unterwegs ist, muss sich auf längere Fahrtzeiten einstellen. Sowohl in Deutschland als auch in den Nachbarländern Österreich und der Schweiz wird mit einem erheblichen Verkehrsaufkommen gerechnet. Der ADAC und der Auto Club Europa (ACE) prognostizieren eine hohe Staugefahr auf vielen Hauptverkehrsachsen, da zahlreiche Reisende zu Familienbesuchen oder in den Urlaub aufbrechen. Insbesondere die Reiserouten zu Küstenregionen, in die Berge sowie in den Süden Europas sind betroffen, da nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen europäischen Regionen Osterferien sind.

Die Verkehrsexperten weisen darauf hin, dass die Reisewelle bereits am Mittwoch vor Ostern beginnt und ihren Höhepunkt am Gründonnerstag erreichen wird, wenn der Ferienverkehr auf den Berufsverkehr trifft. Karfreitag und Karsamstag werden ebenfalls verkehrsreich, wobei der Ostersonntag als der ruhigste Reisetag prognostiziert wird. Am Ostermontag ist dann mit einer massiven Rückreisewelle und entsprechend hoher Staugefahr zu rechnen, die sich bis in den Dienstag fortsetzen kann. Neben den bekannten Großräumen und Autobahnen wie dem Kölner Ring, der A 7 oder der A 8, sind auch in Österreich die Tauernautobahn (A 10) und die Brennerautobahn (A 13) sowie in der Schweiz die Gotthardroute (A 2) neuralgische Punkte. Baustellen und stichprobenartige Grenzkontrollen, beispielsweise an der deutsch-österreichischen Grenze, können die Situation zusätzlich verschärfen und zu längeren Wartezeiten führen.

Um die Osterreise möglichst entspannt zu gestalten, ist eine sorgfältige Planung unerlässlich. Es wird dringend empfohlen, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und genügend Zeit für die Fahrt einzuplanen, insbesondere bei Reisen in die Alpenregionen. Flexibilität bei der Wahl des Reisetages kann ebenfalls dazu beitragen, den schlimmsten Staus zu entgehen. Wer die Möglichkeit hat, an weniger frequentierten Tagen oder zu Randzeiten zu fahren, kann potenziell viel Wartezeit sparen. Indem jeder Reisende seinen Teil zur Verkehrsplanung beiträgt, kann das gemeinsame Ziel eines reibungslosen und sicheren Osterreiseverkehrs erreicht werden, was ein positives Reiseerlebnis für alle ermöglicht.

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