Das kommende lange Wochenende zum 1. Mai verspricht eine hohe Belastung für Reisende auf den Straßen. Verkehrsexperten warnen vor erheblichen Staus, da viele den Feiertag für Kurztrips nutzen werden. Flexibilität bei der Reiseplanung könnte helfen, die schlimmsten Engpässe zu umfahren. Besonders betroffen sind die Autobahnen in Deutschland und den umliegenden Ländern, vor allem am Donnerstagnachmittag und -abend, sowie am Freitagmorgen. Auch der Rückreiseverkehr am Sonntag wird voraussichtlich für Verzögerungen sorgen.
Ausführliche Verkehrsinformationen für das lange Mai-Wochenende 2026
Am 27. April 2026 wurde bekannt gegeben, dass sich Reisende auf Deutschlands Straßen auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen müssen. Der ADAC prognostiziert, dass der 30. April 2026, der Vortag des Maifeiertags, einer der verkehrsreichsten Tage des Jahres sein wird. Dies ist darauf zurückzuführen, dass viele Menschen den Feiertag nutzen, um ein verlängertes Wochenende für kurze Urlaube oder Ausflüge zu genießen, zusätzlich zum normalen Berufsverkehr.
Die größte Staugefahr wird am Donnerstagnachmittag und -abend sowie am Freitagmorgen erwartet. Besonders betroffen sind Routen, die in südliche Richtungen führen, sowie Wege in die Alpenregionen, an die Küsten und in andere beliebte Ausflugsziele. Am Sonntag, dem 3. Mai 2026, wird am Nachmittag mit einem gesteigerten Rückreiseverkehr gerechnet.
Der Auto Club Europa (ACE) empfiehlt, wenn möglich, Reisen am Freitagmorgen statt am Donnerstagnachmittag anzutreten. Der ACE geht für den Feiertag selbst von geringeren Behinderungen auf den Fernstraßen aus als der ADAC.
Beide Verkehrsclubs sind sich einig, dass in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Rhein-Main, Rhein-Ruhr und Rhein-Neckar sowie auf zahlreichen Autobahnen in beide Richtungen mit deutlich mehr Verkehr zu rechnen ist. Zu den besonders staugefährdeten Autobahnen zählen unter anderem die A1, A2, A3, A4, A5, A6, A7, A8, A9, A10, A12, A13, A27, A40, A42, A44, A45, A46, A52, A57, A61, A81, A93, A96 und der Münchner Autobahnring A99.
Das Problem verschärft sich zusätzlich durch Feiertage in Nachbarländern wie Frankreich, Polen, Belgien und Österreich. Dort sind ebenfalls am Donnerstag und Sonntag vermehrte Verkehrsbehinderungen zu erwarten. Speziell in Österreich werden die Tauernautobahn (A10) und die Inntalautobahn (A12) als Staustrecken genannt. Der Reschenpass (B180) könnte wegen Bauarbeiten stundenweise gesperrt sein, und die Brennerautobahn (A13) wird durch die Baustelle an der Luegbrücke beeinträchtigt. Auch auf italienischer Seite, insbesondere am Brenner (A22) und auf den Staatsstraßen in Puster-, Grödner- und Gadertal sowie im Vinschgau, ist mit Verzögerungen zu rechnen. In der Schweiz sind der Gotthard-Tunnel (A2) und der San-Bernardino-Tunnel (A13) sowie die A1 und A3 staugefährdet. Zusätzlich können stichprobenartige Einreisekontrollen an den deutschen Grenzen zu längeren Wartezeiten führen.
Die bevorstehende Reisezeit erfordert von allen Verkehrsteilnehmern besondere Geduld und eine durchdachte Routenplanung. Um unnötigen Stress zu vermeiden, könnten alternative Reisewege oder -zeiten in Betracht gezogen werden. Es ist immer ratsam, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren, um entspannt und sicher ans Ziel zu kommen. Ein vorausschauendes Verhalten im Straßenverkehr ist in solchen Situationen unerlässlich.
