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Südfrankreichs zauberhafte Küsten: Eine Entdeckungsreise zu den schönsten Stränden

Apr 15, 2026

Südfrankreich, ein Landstrich, wo das Mittelmeer auf Pinienwälder trifft, ist ein wahres Paradies für Strandliebhaber. Entlang der 650 Kilometer langen Küste, die von der rauen Côte Vermeille über die sanften Dünen Okzitaniens bis zu den schillernden Promenaden der Côte d'Azur reicht, verbirgt sich eine Fülle an atemberaubenden Badeorten. Von versteckten Felsbuchten bis hin zu lebhaften Stadtstränden bietet die Region eine vielfältige Auswahl für jeden Geschmack, sei es für entspannte Familientage oder abenteuerliche Wassersportaktivitäten. Diese zehn ausgewählten Strände repräsentieren die Essenz des südfranzösischen Küstenerlebnisses und versprechen unvergessliche Momente unter der strahlenden Sonne.

Südfrankreichs Küstenjuwelen: Eine Reise zu den Traumstränden

Die südfranzösische Mittelmeerküste, ein Mosaik aus felsigen Buchten, ausgedehnten Sandstränden und malerischen Inseln, lädt zu einer unvergesslichen Entdeckungsreise ein. Am Calanque d’En-Vau, gelegen zwischen Cassis und Marseille im Nationalpark Calanques, offenbart sich ein spektakuläres Naturschauspiel. Hier, wo fjordartige Buchten von steilen Kalksteinwänden umrahmt werden, schimmert das Meer in einem unwirklichen Türkisblau. Dieser Kieselstrand, nur zu Fuß oder per Boot erreichbar, belohnt Reisende mit einer ungestörten Naturkulisse, die zum Schwimmen und Schnorcheln einlädt. Ein frühzeitiger Besuch wird empfohlen, um die Ruhe und die warme Morgensonne optimal zu genießen, wobei Wanderer auf festes Schuhwerk und ausreichend Proviant achten sollten. In den Sommermonaten ist es ratsam, sich über eventuelle Wegsperrungen aufgrund von Waldbrandgefahr zu informieren.

Weiter westlich, an der Halbinsel Giens nahe der mittelalterlichen Hafenstadt Hyères, liegt der Plage de l'Almanarre. Dieser Strand ist ein Paradies für Wassersportler, besonders Kitesurfer, die bei Westwind die perfekten Bedingungen finden. Bei Ostwind verwandelt sich der Strand in einen ruhigen Ort, ideal für Familien mit kleinen Kindern. Angrenzend an den Strand erstreckt sich eine vier Kilometer lange Salzstraße, die zu den Salinen von Pesquiers führt, einem Schutzgebiet für unzählige Vogelarten, darunter die eleganten rosafarbenen Flamingos. Die größte Artenvielfalt lässt sich Mitte April beobachten.

Ein wahres Juwel ist der Plage de Notre Dame auf der autofreien Insel Porquerolles, unweit von Hyères. Diese Insel, bequem per Boot oder Katamaran erreichbar, verspricht Entschleunigung pur. Der 800 Meter lange Sandstrand, gesäumt von Pinienwäldern, wurde 2015 von einer europäischen Organisation zum „schönsten Strand Europas“ gekürt und ist heute ein beliebtes Ziel für Spaziergänger und Radfahrer.

Die „Stadt der Zitrone“, Menton, bietet mit dem Plage des Sablettes einen charmanten Stadtstrand vor der bunten Kulisse historischer Altbauten. Dieses flache Ufer ist ideal für Familien, die das seichte Wasser und den Kiesel-Sand-Mix zum Spielen nutzen können. Cafés, Duschen und Toiletten sorgen für angenehmen Komfort, und die erneuerte Promenade lädt zu entspannten Abendspaziergängen ein.

In der Region Okzitanien erstreckt sich der Plage de l’Espiguette nahe Le Grau-du-Roi, eine zehn Kilometer lange Dünenlandschaft mit bis zu zwölf Meter hohen Dünen. Dieser Strand besticht durch seine nahezu unberührte Natur und ist ein wichtiger Lebensraum für Zugvögel. Besucher werden gebeten, die markierten Wege einzuhalten, um die empfindliche Flora und Fauna zu schützen. Wer Ruhe sucht, findet sie in den südlichen Abschnitten dieses weitläufigen Strandes.

Nahe dem mondänen Saint-Tropez lockt der Plage de Pampelonne, bekannt für seine Mischung aus exklusiver Atmosphäre und entspanntem Strandleben. Dieser berühmte Strand ist in fünf Abschnitte unterteilt und bietet morgens besinnliche Stille, die im Laufe des Tages einer lebhaften Atmosphäre mit Beachclubs und Wassersportmöglichkeiten weicht.

Der Plage de la Mala am Cap d’Ail, ein verstecktes Kleinod zwischen Nizza und Menton, ist mit nur 200 Metern Länge zwar klein, aber von außergewöhnlicher Schönheit. Erreichbar über einen Küstenweg oder per Boot, bietet dieser Sand- und Kiesstrand klares Wasser zum Schnorcheln und Schwimmen sowie luxuriöse Strandrestaurants und einen öffentlichen Bereich zum Entspannen.

Ebenfalls im Nationalpark Calanques, nahe Cassis, liegen die Strände der Calanque de Mugel: Le Petit Mugel und Le Grand Mugel. Diese Buchten sind leicht zugänglich und bieten ein ruhiges Kieselstrandambiente sowie ein Restaurant am belebteren Grand Mugel. Ein Besuch des zwölf Hektar großen botanischen Parks Parc de Mugel mit seinen seltenen Pflanzen und einem atemberaubenden Meerblick ist ebenfalls lohnenswert.

Familienfreundlich präsentiert sich der Plage de l’Estagnol bei Bormes-les-Mimosas. Dieser weiße Sandstrand in einer geschützten Bucht mit Pinienwäldern ist aufgrund seines flachen Wassers optimal für Kinder geeignet. Angebote wie Kajakverleih und ein Strandrestaurant runden das Familienangebot ab.

Schließlich lockt der Plage d'Èze-sur-Mer, zu Füßen des mittelalterlichen Dorfes Èze an der Côte d'Azur. Dieser Kiesstrand ist ein ruhiger Ort für Sonnenanbeter, die das klare Wasser zum Schnorcheln nutzen können. Die Nähe zum malerischen Dorf Èze mit seiner historischen Altstadt und dem Jardin Exotique macht diesen Strand zu einem attraktiven Ziel für einen Tagesausflug.

Die Vielfalt der südfranzösischen Strände ist beeindruckend und lädt dazu ein, diese Region immer wieder neu zu entdecken. Ob man die Abgeschiedenheit einer Calanque sucht, den Trubel eines glamourösen Beachclubs oder einen sicheren Ort für die Familie – Südfrankreich hat für jeden Reisenden den passenden Strand parat. Die Kombination aus mediterranem Flair, kulturellen Highlights und der Schönheit der Natur macht diese Küste zu einem Sehnsuchtsort, der in Erinnerung bleibt.

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