Der Inselstaat Sri Lanka, ein Juwel im Indischen Ozean, hat eine erfreuliche Änderung für internationale Reisende eingeführt: Ab sofort entfallen die Kosten für das Touristenvisum. Diese Maßnahme betrifft Besucher aus 40 verschiedenen Nationen, einschließlich Deutschlands, und soll den Tourismus in der Region weiter ankurbeln. Touristen erhalten nun eine kostenlose Einreiseerlaubnis für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen. Es wird jedoch dringend empfohlen, die erforderliche elektronische Reisegenehmigung (ETA) bereits vor Reiseantritt über die offizielle Website der sri-lankischen Einwanderungsbehörde zu beantragen, um längere Wartezeiten bei der Ankunft am Flughafen zu umgehen. Zudem ist ein Reisepass mit einer Mindestgültigkeit von sechs Monaten über das Einreisedatum hinaus erforderlich. Für Reisende, die vor dem Stichtag bereits ein Visum beantragt und bezahlt haben, gibt es allerdings keine Möglichkeit einer Rückerstattung.
Details zur Visumsreform in Sri Lanka
Am 27. Mai 2026 trat eine bedeutende Änderung in der Einreisepolitik Sri Lankas in Kraft, die das Reisen für Bürger aus 40 Ländern, darunter auch Deutschland, erheblich vereinfacht. Die Regierung des Inselstaates hat beschlossen, die Gebühr für die elektronische Reisegenehmigung (ETA), die für Touristenvisa erforderlich ist, zu streichen. Bislang mussten Reisende ab einem Alter von zwölf Jahren eine Gebühr von 50 US-Dollar, umgerechnet etwa 43 Euro, entrichten. Die neu eingeführte Regelung ermöglicht nun einen kostenlosen Aufenthalt von 30 Tagen. Die Einwanderungsbehörde des südasiatischen Landes empfiehlt dringend, die ETA rechtzeitig vor dem geplanten Abflug online über die offizielle Webseite https://www.eta.gov.lk/slvisa/ zu beantragen. Obwohl die Beantragung eines Visums auch direkt bei der Ankunft am Flughafen möglich ist, kann dies zu längeren Wartezeiten führen. Neben der ETA ist ein gültiger Reisepass erforderlich, dessen Gültigkeit zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate betragen muss. Auch vorläufige Reisepässe und Kinderreisepässe werden laut Auswärtigem Amt akzeptiert. Für Reisende, die ihr Visum bereits vor dem 25. Mai bezahlt haben, bietet die Einwanderungsbehörde keine Rückerstattung an.
Diese Entscheidung Sri Lankas, die Visumsgebühr abzuschaffen, ist ein klares Zeichen für das Bestreben, den Tourismus als wichtigen Wirtschaftszweig zu stärken. Sie sendet eine positive Botschaft an potenzielle Besucher und könnte dazu führen, dass mehr Menschen die kulturellen und natürlichen Schönheiten der Insel erkunden. Die Erleichterung des Einreiseprozesses, insbesondere für Reisende aus wichtigen Quellmärkten wie Deutschland, ist ein strategischer Schritt, um Sri Lanka als attraktives Reiseziel zu positionieren. Es unterstreicht die Bedeutung eines reibungslosen und zugänglichen Reiseerlebnisses für die globale Tourismusbranche.
